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21 Sep

Berufsbegleitend Studieren – ja oder nein?

Berufsbegleitend Studieren - ja oder nein?

Ein Studium benötigt definitiv viel Zeitaufwand, viel persönliche Motivation und auch eine gute Portion an Organisation, um nach einigen Semestern mit einem Bachelor-Abschluss in der Tasche dazustehen. Wenn man nebenbei jedoch berufstätig ist, sind sich viele nicht sicher, ob berufsbegleitend Studieren überhaupt erfolgreich verlaufen kann. Auch ich stellte mir anfangs die Frage, ob ich es wagen sollte oder nicht. Deshalb möchte ich euch heute einige Ratschläge zum Thema „Berufsbegleitend Studieren“ geben.

Wie viele von euch bestimmt schon mitbekommen haben, studiere ich seit Oktober 2016 Marketing- und Kommunikationsmanagement und arbeite nebenbei auch als Teilzeitkraft im Bereich Marketing. Derzeit genieße ich noch die wenigen freien Tage, bevor ich ins dritte Semester starte. Vorab kann ich euch schon mal sagen, dass ich berufsbegleitend Studieren jedem nur empfehlen kann. Jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen, die ich euch noch näher erläutern werde. Jedenfalls war für mich bereits in der höherbildenden Schule klar, dass ich nach meiner Matura mit Sicherheit mal studieren möchte. Doch es war direkt nach der Schule auch sehr verlockend, sein erstes eigenes Gehalt zu verdienen, um sich viele schöne Dinge leisten zu können. Deshalb hat es bei mir ein wenig gedauert, bis ich schließlich den Entschluss gefasst habe, ein berufsbegleitendes Studium zu beginnen.

 

Ist der Arbeitgeber damit einverstanden?

Ganz wichtig ist zunächst, dass man sich beim Arbeitgeber erkundigt, ob es denn möglich ist, ein Studium neben der beruflichen Tätigkeit auszuführen. Das kann ganz einfach daran liegen, dass ihr vielleicht mal früher in die Uni oder FH müsst oder euch der Arbeitgeber vielleicht sogar mit den Studiengebühren unterstützt. Ich jedenfalls habe glücklicherweise einen Arbeitgeber gefunden, bei dem ich berufsbegleitend Studieren kann und auch noch vom zeitlichen Ausmaß genügend Freiheiten habe. Euer Arbeitgeber sollte zumindest wissen, dass ihr es anstrebt, ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren, denn zu gewissen Zeiten, kann schon mal viel zum Lernen zusammenkommen, weshalb ihr sehr belastbar sein solltet.

 

Berufsbegleitend Studieren - ja oder nein?

 

Wie viele Stunden arbeite ich denn überhaupt nebenbei?

Ich persönlich bewundere jede Person die Vollzeit arbeitet, sprich eine 38 Stunden-Woche UND dann noch zusätzlich an den Wochenenden studiert. Ob das eine gute und vor allem angenehme Studienzeit wird, wage ich jedoch zu bezweifeln. Meine berufliche Tätigkeit beläuft sich auf eine 3-Tage Woche und ich bin sehr froh darüber. Ich verdiene trotz der Teilzeitarbeit genug, um davon leben zu können und ich habe immer noch eine ähnlich lange „Arbeitswoche“ inklusive dem Studium. Hier müsst ihr eine Entscheidung treffen, wie ihr nebenbei arbeiten bzw. studieren wollt. Seid dabei jedoch ehrlich mit euch selbst, denn wenn man sich hier von Anfang an einen zu hohen Maßstab setzt, wird mit Sicherheit entweder das Studium oder die Arbeit darunter leiden. Ich wusste jedenfalls, dass ich zwar belastbar bin, aber dann noch nicht so sehr, dass ich nur einen freien Tag in der Woche habe. Schließlich kommt im eigenen Haushalt auch noch vieles zusammen und man möchte schließlich auch noch seine Freizeit ein wenig genießen können.

 

Keine Lust an Wochenenden zu studieren?

Also ich muss sagen, dass das zu Beginn mein Haupt-Hindernis war, warum ich mich nicht gleich zu einem berufsbegleitenden Studium entschied. Ich erkundigte mich bei Tagen der offenen Türe an der FH Kufstein am allermeisten, ob es denn nicht anstrengend und ziemlich demotivierend ist, an den Wochenenden in der FH zu sitzen. Und natürlich ist es in den ersten Wochen eine große Umstellung, doch daran gewöhnt man sich sehr schnell. Man ist schließlich nicht der Einzige, der bei strahlendem Sonnenschein an einem Samstag in der FH oder Uni sitzt. Außerdem darf man die Ferien und diverse Feiertage nicht vergessen. Gerade wenn man eben Teilzeit arbeitet, kommt man damit viel besser zurecht, als wenn man durch die Vollzeit-Tätigkeit keine Zeit mehr für sich selbst hat. Ich spreche aus Erfahrung und kann euch definitiv sagen, dass es Schlimmeres gibt, als Freitagabend und samstags in der Uni zu sitzen. Der positive Nebeneffekt? Der einst vielleicht mit Shopping verbrachte Samstag wird somit zum „Spar-Samstag“.

 

Berufsbegleitend Studieren - ja oder nein?

 

Ich kann mich nicht entscheiden…

Meine vorigen Ratschläge sollten euch ein wenig bei der Entscheidung helfen, ob ihr denn wirklich berufsbegleitend Studieren wollt oder nicht. Ich habe bisher wirklich nur gute Erfahrungen gemacht und ich bereute bisher noch keinen einzigen Tag, an dem ich mich für ein Studium und meine Teilzeit-Stelle entschied. Es ist übrigens auch ein sehr cooler und abwechslungsreicher Lebensabschnitt, wenn man unter der Woche im Arbeitsleben ist (was übrigens noch unser restliches Leben so sein wird) und an den Wochenenden fast schon wie in der Schule zwischen gleichgesinnten, coolen und motivierten Leuten studiert.

 

Berufsbegleitend Studieren - ja oder nein?

Wenn ihr selbst einfach ein offener, motivierter und zielstrebiger Mensch seid, dann macht es! Es gibt nichts zu bereuen und sollte euch das Studium und die Arbeit dennoch zu viel werden, dann ist es einfach nicht das Richtige für euch. Aber ihr habt es zumindest versucht. Ich kann euch ein berufsbegleitendes Studium nur empfehlen! Ich bin glücklich, dass ich mich dazu entschieden habe 😊

Habt ihr noch weitere Fragen zu berufsbegleitendem Studieren oder seid ihr euch selbst noch nicht ganz sicher, ob ihr diesen Schritt wagen sollt? Lasst mich wissen, wie ihr darüber denkt und was euch auf dem Herzen liegt. Ich freue mich auf eure Kommentare 😊

Laura Zobernig
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